Beiträge von Nyala

    Ich bin ja ein ganz fürchterliches Gewohnheitstier. Daher dauert es jetzt erst mal seine Zeit bis ich mir daran gewöhnt habe. Ich finde es schade, dass es keine Shoutbox mehr gibt. Man konnte da auch mal prima seinen Ballast privater Natur ablassen oder mit einem "Hallo" eben kurz anmerken, dass man anwesend ist. Das werde ich sehr vermissen, schmunzel. Es macht natürlich keinen Sinn die Shoutbox als Supportforum zu nutzen. Dazu gibt es genügend andere Stellen hier im Forum.


    Schade finde ich ebenfalls, das Löschen der Galerie und ich kann auch hier beide Seiten gut verstehen. Es ist natürlich ein immenser Aufwand jeden Tag jeden einzelnen Post zu lesen und zu prüfen. In Deutschland ist das schon rein rechtlich für einen Forenbetreiber vorgeschrieben. Egal was ist, kann er haftbar gemacht werden. Außerdem gehen natürlich wertvolle Informationen verloren, weil sie eben nicht zentral zugänglich sind. Allerdings bin ich wohl auch einer der User, die die Bilderwerkstatt nicht nutzen. Ich nehme mir Kritik durchaus zu Herzen und bin für jeden Tipp dankbar - aber meine Bilder sind für mich fertig und ich setze mich da dann auch nicht nochmal dran. Ich habe mich über die Kommentare in der Galerie sehr gefreut, auch wenn es zu einem Gespräch geführt hat. Da bin ich ganz ehrlich. Weil auch wenn für mich ein Bild fertig ist, freut man sich über Gedanken und Meinungen dazu. In der Regel bekommt man ja nur ein Like oder ein "tolles Bild". Damit fängt man wenig an.


    Bei DA bin ich auch viel. Da sind auch alle meiner Werke zu finden; selbst die ganz alten. Wahr ist, was bereits angesprochen wurde, dass da sehr viel Porno zu finden ist. Trotzdem gibt es auch bei DA sehr liebe Leute, wie hier. Man sollte dem ganzen einfach mal eine Chance geben .... Just my two cents.

    [hl]Vom Rohrender zum fertigen Portrait Basic-Beispiel[/hl]


    Nachdem wir die Fehler im Portrait verbessert haben, machen wir uns jetzt an die optische Aufwertung. Ich habe meinem Beispielportrait zum einen eine bessere Hauttextur und Augentextur gegeben und die Achsel-Fixes angewendet, alles andere habe ich aus der vorherigen Lektion übernommen.


    Wie fange ich es mit der Nachbearbeitung bei Portraits an?


    Bei Portraits finde ich es sinnvoll diese im DAZ Studio als .png mit transparentem Hintergrund abzuspeichern und den Hintergrund erst Mittels WyJQb3N0d29yayJd"> hinzuzufügen. So kann ich der "Ebene" Figur beispielsweise noch Schatten und ähnliches hinzufügen.



    Füge Deinem Portrait einen Hintergrund als neue Ebene hinzu.


    Bei der Wahl des passenden Hintergrunds gibt es folgendes zu beachten:


    - Wähl einen homogenen Hintergrund aus, der nicht zu aufgeregt wirkt und/oder von der Figur ablenkt
    - die Farben der Figur und des Hintergrunds sollten harmonieren
    - Figur und Hintergrundbild sollten stimmig gewählt werden, Bsp. mittelalterliches Outfit, mittelalterlicher Hintergrund
    - sind Lichtquellen (bzw. Stellen die auf eine bestimmte Richtung der Lichtquelle hin deuten) auf dem Hintergrundbild, müssen die Schatten des Renders dazu passen (Bsp. Sonnenstand)



    Tipp: Mit dem Gaußschen Weichzeichner lassen sich Hintergrundbilder sehr gut "in den Hintergrund" drängen.



    Wenn Deine Figur unschöne Ränder hat, kannst Du diese mit zwei Arten verbessern.



    - "Rand auf Ebene entfernen" mit der Stärke von 1 px



    - mit dem Weichzeichner über die Ränder leicht drübergehen



    Im nächsten Schritt WyJkdXBsaXppZXJlbiJd"> wir die Ebene der Figur und arbeiten mit der duplizierten Ebene weiter.



    Wir stellen die duplizierte Ebene auf "ineinanderkopieren"



    Dadurch gewinnt die Figur gleich ordentlich an Farbe.



    Mir persönlich etwas zu viel, warum wir die Deckkraft der Ebene auf 25% verringern.



    Der Wert richtet sich natürlich immer nach dem Bild und dem persönlichen Empfinden.



    Um etwas mehr Tiefe ins Bild zu bekommen WyJkdXBsaXppZXJlbiJd"> wir nun die duplizierte Ebene nochmal und entfernen dann auf dieser neuen Ebene die Farben. Entweder über "Farbe entfernen" oder über "in schwarzweiß konvertieren".



    Auch hier nehmen wir wieder die Deckkraft zurück. In diesem Fall auf 12 %.



    Reduziere nun die 3 "Figuren"-Ebenen auf eine Ebene.



    Und nun musst Du die Figuren-Ebene wieder WyJkdXBsaXppZXJlbiJd">. Stelle die duplizierte Ebene dann auf "WyJGYXJiaWcgYWJ3ZWRlbG4iXQ==">".



    Mit einem Blick auf die Figur ahnst Du sicher den nächsten Schritt? Wir nehmen wieder etwas von der Deckkraft zurück. Ich verwende für dieses Bild den Wert 16% und reduziere die Figuren-Ebenen wieder auf eine.



    Im nächsten Schritt wieder die Ebene WyJkdXBsaXppZXJlbiJd"> und mit der duplizierten Ebene weiterarbeiten. Diese setzen wir wieder auf "ineinanderkopieren" und wenden noch zusätzlich den Filter "Gaußscher Weichzeichner" an.




    Für Traumsequenzen kann man das durchaus so lassen, für ein "normales" Portrait eher nicht. Auch hier nehmen wir deswegen die Deckkraft wieder zurück. Ich arbeite mit 15%.


    Anschließend die Figuren-Ebenen wieder zusammen führen.



    Nun schummeln wir noch ein bisschen Licht und Schatten ins Portrait. Dafür erstelle eine leere Ebene, nehme einen großen weichen Pinsel mit weißer Farbe und einer Deckkraft von ca. 20 % und fahre über die Stellen im Bild, die beleuchtet sind bzw. die Du aufhellen möchtest. Anschließend die Ebenen "ineinanderkopieren" und die Deckkraft wieder entsprechend anpassen. Wenn die hellen Flächen zu fleckig sind bzw. man "Ränder" sieht kannst Du zusätzlich den Filter Gaußscher Weichzeichner anwenden. Anschließend wieder auf eine Figur-Ebene reduzieren.




    Damit man sieht wie ich das eigentlich meine, habe ich das ganze Mal mit 100% Deckkraft gemacht.


    Nun geben wir der Figur-Ebene einen Schlagschatten. Ich wähle dafür den Ebenenstil "Schlagschatten hoch" aus.



    Bearbeiten kannst Du diesen über die Stileinstellungen. Spiele mit den Werten bis Dir der Schattenwurf gefällt. Ich habe die Werte, wie im Screenshot übernommen.



    Das wäre ein möglicher Weg ein Portrait mittels WyJQb3N0d29yayJd"> zu bearbeiten.




    [infobox]Tipp für GIMP-User: Bei Gimp heißt das Ineinanderkopieren 'Überlagern'.
    Den Gaußschen Weichzeichner findet man unter Filter -> Weichzeichnen.[/infobox]

    [hl]Signatur einfügen (Postwork)[/hl]


    Damit man auf einen Blick erkennt, von wem ein Bild stammt, entscheiden sich viele dafür eine Signatur auf ihrem Werk anzubringen. Das kann beispielsweise ein Logo, ein Wappen, ein Slogan, ein Datum und/oder der Name des Künstlers sein - der eigenen Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.


    Um den Wiedererkennungswert möglichst hoch zu halten sind einfache Logos (Bild/Text) sinnvoll und vor allem, sollte man es durchgängig auf seinen Bildern verwenden und nicht ständig wechseln.


    Neben dem Wiedererkennungswert kann die Signatur noch zeigen, wer das Bild erstellt hat. Der Urheber des Bildes ist so leichter zu ermitteln und zeigt aber auch den Betrachtern bei eigenen Werken, dieses Bild wurde von mir erstellt.


    Das Bild unterliegt - egal, ob mit oder ohne Signatur - dem Urheberrecht desjenigen, der das Bild erstellt hat. Jedoch ist es oftmals so, dass Bilder ohne Signatur im Internet eher dazu einladen das Bild ohne Erlaubnis zu kopieren und zu verteilen, als wenn eine gut sichtbare Signatur angebracht ist. Dennoch ist eine Signatur natürlich kein Schutz vor Diebstahl.


    Die Signatur sollte mit einem Blick erkennbar, aber nicht zu aufdringlich sein und nicht vom eigentlichen Werk ablenken. Die meisten bringen die Signatur in der rechten unteren Ecke an.


    [hl]Was muss man beachten?[/hl]


    Ob Du eine Signatur auf Deinen Werken anbringen möchtest oder nicht, bleibt natürlich Dir selbst überlassen. Generell ist es nicht verkehrt eine Signatur auf dem eigenen Bild anzubringen. Allerdings solltest Du dabei vor allem einen wichtigen Punkt berückksichtigen: Du darfst mit Deiner Signatur natürlich nicht gegen das Urheberrecht verstoßen!


    - verwende keine Bilder (Marken, Logos, Zeichen ect.) die dem Urheberrecht unterliegen


    - verwende keine Schriften, die dem Urheberrecht unterliegen (Bsp. Cola, Disney, Harry Potter Schriftart)


    - verwende für kommerzielle Bilder keine Schriftarten, die eine kommerzielle Nutzung verbieten (ist bei vielen Freebiefonts der Fall)


    - kopiere keine Signatur bzw. kein Logo eines anderen Künstlers


    [hl]Signatur erstellen[/hl]


    Für die eigene Signatur eignet sich ein .png, dass Du dann einfach immer in Dein Bild ziehst. Also Bild mit transparentem Hintergrund erstellen, Signatur basteln und als .png abspeichern. Alternativ kannst Du Dir einen eigenen Brush als Signatur anlegen.


    So sieht beispielsweise meine aktuelle Signatur aus:



    [hl]Rahmen erstellen (Postwork)[/hl]


    Um das eigene Bild zu präsentieren (einen Titel lesbar anzubringen oder ähnliches) entscheiden sich viele für einen Rahmen ums Bild. Um diesen zu erstellen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Ein paar davon möchte ich Dir hier zeigen.


    [hl]Ebenen-Effekt: Rahmen[/hl]


    Der einfachste Rahmen lässt sich über den Ebenen-Effekt "Rahmen" umsetzen. Dafür musst Du nur die Bildebene markieren und im Effekte Menü den Menüpunkt Rahmen auswählen.



    Die Rahmenfarbe ergibt sich aus der Hintergrundfarbe im Werkzeug-Menü.



    Nachträglich kannst Du die Hintergrundfarbe des Rahmen ändern, in dem Du die untere Ebene anklickst und mit dem Füllwerkzeug die Ebene umfärbst.



    Stimmig wird die Farbe des Rahmens, wenn man mit der Pipette eine dominante Farbe aus dem Bild übernimmt und diese als Hintergrundfarbe verwendet. Den Rahmen kann man dann beispielsweise dafür verwenden dem Bild einen Titel hinzuzufügen.



    [hl]Konturen füllen[/hl]


    Man kann einen Rahmen mittels "Konturen füllen" hinzufügen. Dafür im Navigartionsmenü das Menü "Bearbeiten" auswählen und den Unterpunkt "Konturen füllen" anklicken. Im dann geöffneten Auswahlfenster kannst Du die Breite und die Farbe auswählen. Für einen Rahmen musst Du den Punkt "Mitte" anklicken und anschließend auf OK.



    Bei dieser Art des "Rahmens" wird kein zusätzlicher Bildbereich angelegt (wie in Beispiel 1), sondern der Rahmen direkt über das Bild gelegt, d. h. ein Teil des Bildes außenherum fehlt dann. Bei breiteren Rahmen ist diese Möglichkeit daher eher ungeeinget bzw. solltest Du schon beim Render beachten, außen entsprechend für den Rahmen Platz zu lassen.



    [hl]Arbeitsfläche vergrößern [/hl]


    Über die Vergrößerung der Arbeitsfläche lässt sich ebenfalls ein Rahmen realisiern. Dafür im Navigationsmenü "Bild" auf "Skalieren" und anschließend auf "Arbeitsfläche" klicken.



    Im Menü kannst Du dann bei den Arbeitsflächewerten die gewünschte Rahmenbreite hinzurechnen, beispielsweise für einen 2 cm breiten Rahmen beide akuellen Werte auf + 2 verändern. Achte darauf, dass die Position des Bildes in der Mitte liegt.



    Mit dem Füllwerkzeug kannst die den Rahmen dann wieder direkt in einer Farbe Deiner Wahl einfärben.



    Dem Rahmen ein paar Effekte verpassen kannst Du, wenn Du die Ebene duplizierst und die untere Ebene über das Füllwerkzeug einfärbst.



    Die obere Ebene kannst Du nun weiter bearbeiten.


    Du kannst der Ebene beispielsweise über die Ebenen-Effekte einen Schatten verpassen. Hierfür das Untermenü "Schlagschatten" auswählen.



    Der Ebene eine Kontur verleihen. Hierfür das Untermenü "Konturen" auswählen.



    Den Rand der Ebene leuchten lassen. Hierfür das Untermenü "Schein nach außen" auswählen.



    Oder die Ebene etwas plastischer gestalten. Hierfür das Untermenü "abgeflachte Kanten" auswählen.



    [hl]Auswahl-Werkzeug[/hl]


    Öffne Dein Bild und erstelle eine neue leere Ebene. Anschließend füllst Du diese Ebene mit einer Farbe Deiner Wahl.



    Dann suche in der Werkzeugleiste das Auswahl-Werkzeug; hier hast Du die Wahl zwischen Viereck und Ellipse.


    Ich entscheide mich hier für das Viereck.



    Wähle nun mit dem Auswahlwerkzeug den Bereich im Bild, den Du "ausschneiden" möchtest.



    Nun entweder über "Bearbeiten" und dann "ausschneiden" oder über "STRG" und "X" den mit den ausgewählten Bereich ausschneiden.



    So sieht das dann bisher aus.



    Mit Ebenenstilen, wie "Schein nach innen" oder "Schlagschatten" kannst Du den Rahmen dann noch plastischer gestalten.

    [hl]Schatten hinzufügen (Postwork)[/hl]


    Wenn man im DAZ Studio über Backdrop einen Hintergrund hinzufügt, werden die Schatten der Lichter nicht auf diesen übernommen. Bei einem CloseUp mag das kein Problem sein. Steht die Figur aber in einem Raum und der Schatten am Boden fehlt, wirkt die Figur wie "aufgepappt." Deswegen ist es hier oftmals besser, die Figur nur als .png abzuspeichern und den Hintergrund erst im Postwork hinzuzufügen.


    Für die Erstellung von Schatten gibt es sicher zahlreiche Methoden. Zwei davon möchten wir Dir hier vorstellen.



    [hl]Methode 1 - Schatten aus Figur erstellen[/hl]


    Zuerst fügen wir die beiden Bilder zu einem Bild mit zwei Ebenen zusammen und duplizieren im nächsten Schritt die Ebene der Tänzerin.



    Im Moment wirkt es so, als würde die Figur über dem Boden schweben.



    Wir arbeiten nun mit der duplizierten Ebene weiter und werden diese in Schatten umwandeln.


    Zuerst stellen wir die LAB-Helligkeit um.


    Über die Navigationsleiste
    -- Farbe anpassen
    --- Farbton/Sättigung anpassen



    Und dann im Auswahlfenster die LAB-Helligkeit auf +100 stellen, dadurch wir die Tänzerin auf der duplizierten Ebene komplett weiß.



    Jetzt können wir den Schatten entsprechend mit dem Füllwerkzeug einfärben. Ich wähle dafür einfach ein sattes schwarz aus.



    Nun müssen wir die Ebene "vertikal spiegeln".


    Dafür musst Du im Menü auf "Bild"
    -- drehen
    --- "Ebene vertikal spiegeln" klicken



    Mit dem "verschieben Werkzeug" bestimmen wir nun in welche Richtung der Schatten fallen wird.



    Und dann verschiebst Du die Ebene mit dem "Verschieben Werkzeug" bis zu den Füßen der Tänzerin. Leicht überschneiden, damit der Schatten nachher stimmig beginnt.
    (d. h. der Schatten darf nicht unter dem Schuhen sein, dass würde die Figur im Raum schweben lassen und der Schatten sollte direkt ohne Lücke bei der Figur beginnen).



    Nun stellst Du die duplizierte Ebene auf "ineinander kopieren"



    Die übereinander lappenden Teile werden nun noch mit dem Radiergummi entfernt. Sowie alle Teile, die nicht zum Schattenbild gehören.



    Den fehlenden Schatten mit einem einfachen schwarzen Pinseln dazumalen.




    Damit der Schatten etwas realistischer wirkt und nicht einfach nur schwarz, werden wir die Deckkraft der Schattenebene etwas verringern. In meinem Beispiel sieht das mit 36% stimmig aus.



    Nun veränderst Du noch die Reihenfolge der Ebene und ziehst die Schattenebene unter die der Tänzerin. Somit verschwinden letzte kleine Überlappungen des Schattens und der Figur. Kleine Fehler kannst Du dann noch mit dem Radiergummi wegradieren bzw. mit einem Pinsel ausbessern.



    [hl]Methode 2 - Nachbelichter[/hl]


    Eine etwas einfachere Methode ist das Bearbeiten der Hintergrundebene mit dem Nachbelichter. Mit dieser lassen sich die Schatten jedoch nur andeuten, was je nach Bild auch funktionieren kann.


    [infobox]Tipp: Ich habe mir angewöhnt, wenn ich eine Ebene mit Postwork bearbeiten möchte, diese erst einmal zu duplizieren mit dem Duplikat weiter zu arbeiten und die Originalebene auszublenden. Sollte das mit dem Postwork nicht richtig funktionieren oder wirken, kann ich die duplizierte Ebene jederzeit löschen und mit einem neuen Duplikat der Originalebene nochmal anfangen.[/infobox]



    Wähle das Werkzeug "Nachbelichter" aus.


    Um nicht die ganze Silhouette nachzuzeichnen entscheide ich mich dafür den Schatten unter die Figur zu setzen. Das Licht kommt hier dann also von oben.



    Mit dem Nachbelichter mit einer weichen Pinselspitze, Mitteltöne und einer geringen Belichtung von ca. 20% um die Figur herum den Schatten auf den Boden malen.


    So sieht das in etwa aus.


    In meinem Beispielbild mit dem breiten Rock ist diese Methode aufgrund der großen Schattenfläche eher ungeeignet. Um kleinere Flächen mit einem Schatten zu versehen, um Teile von fehlenden Schatten im Rohrender zu korrigieren oder Schatten aus dem Rohrender nachzuarbeiten (Bsp. sie etwas dunkler zu machen und/oder stärker hervorzueben) kann man diese Methode aber gut anwenden.


    [hl]Weichzeichnen (Postwork)[/hl]


    Wenn man einem Anfänger sagt "das Bild könntest Du noch ein bischen weichzeichnen" haben viele Fragezeichnen über dem Kopf und das Ergebnis ist oftmals dann einfach nur ein unscharfes Bild. Mir ging es da ganz genau so.


    Wie es richtig geht, möchte ich Dir hier zeigen.



    Als erstes öffnest Du das Bild, das Du bearbeiten möchtest und duplizierst die entsprechende Ebene. Dazu musst Du die Ebene auswählen und mit der rechten Maustaste anklicken, anschließend "Ebene duplizieren" auswählen.



    Dann arbeitest Du mit der duplizierten Ebene weiter und gehst ins Menü Filter und wählst dort den Gaußschen Weichzeichner aus.



    Die Einstellung kannst Du je nach belieben verändern. Je nachdem wie weichgezeichnet die Ebene werden soll. In der Regel arbeite ich mit einem Radius von 5 - 25.



    Würden wir das nun so lassen, wäre das Bild einfach nur unscharf. Damit es "weich" wird, musst Du die Ebenen noch ineinanderkopieren.



    Dadurch bekommt das Bild erst mal einen deutlichen Rotstich. Den kannst Du herabsetzen in dem Du die Deckkraft der Ebene reduzierst. Hier arbeite ich in der Regel mit 10% - 30% je nach Bild.



    Fertig sieht es dann so aus.



    Einzelne Stellen zeichnest Du mit einem PS-Werkzeug weich.


    (PS-Werkzeug = Photoshop Werkzeuge, wie Bsp. Pinsel, Weichzeichner, Lasso, Abwedler ect. also alles, was Du in der Menü-Leiste auf dem Screenshot auswählen kannst.)



    Für den manuellen Weichzeichner kannst Du Pinselgröße und Stärke auswählen. Je höher Du den Prozentsatz bei der Stärke wählst, desto mehr wird die entsprechende Stelle weichgezeichnet. Ich arbeite hier meist mit einer Stärke von ca. 30 %


    Nach den Einstellungen musst Du einfach nur noch über die Stelle streichen, die Du weichgezeichnet haben möchtest (Bsp. unschöne Achsel).



    [infobox]Tipp für GIMP User:
    Den Gaußschen Weichzeichner findet man unter Filter -> Weichzeichnen.[/infobox]

    [hl]steckende Haare und löchrige Kleidung (Postwork)[/hl]


    Um Löcher in Kleidern zu stopfen oder steckende Haare zu korrigieren eignet sich hervorragend der Kopierstempel.



    Über die Navigationsleiste "Ansicht" und "Einzoomen" kannst Du die Stelle, die Du korrigieren möchtest vergrößern.



    Wähle die passende Größe des Pinsels aus. Bei mir ist eine Größe von 10 px perfekt.



    Wenn Du nun die "ALT" Taste klickst, bekommst Du statt der Pinselspitze ein Fadenkreuz.



    Mit gedrückter "ALT"Taste und einem Klick der rechten Maustaste klickst Du nun kurz neben das Loch auf eine Stelle, die sich als "Stempel" eignet. Anschließend lässt Du die "ALT"-Taste los, um zur "normalen" Pinselspitze zurück zu kehren und klickst nun (ebenfalls mit der rechten Maustaste) auf das Loch. Das ist wie mit dem Stempel ins Stempelkissen drücken und anschließend das Bild des Stempels auf eine andere Stelle auf dem Papier zu drücken.



    Wenn es dadurch fleckig aussieht, kannst Du das mit dem Weichnzeichner oder dem Wischfinger etwas nacharbeiten.



    Weichzeichner


    Kleine Pinselgröße, stärke von ca. 30%



    Wischfinger


    Gleiche Einstellungen, wie beim Weichzeichner. Kleiner Pinseln, niedrige Stärke.




    Beim Haar funktioniert das genauso.


    Die Stelle aufnehmen, die kopiert werden soll und anschließend auf die Stelle kopieren, die korrigiert werden muss. Dabei kannst Du wählen, ob Du entweder Haarspitzen kopierst und einfügst oder ein Stück Haut bzw. Kleidung, um den Fehler zu verbessern. Das kommt natürlich auch auf das Bild an.

    [hl]Fehler ausbessern (Postwork)[/hl]


    Leider kann man nicht alle Fehler direkt im DAZ Studio verbessern, so gibt es Löcher in Kleidern, Fehler in Texturen, feststeckende Haare oder unschöne Körperstellen, die ein wenig Nachbearbeitung benötigen. Desweiteren kann man mit Postwork auch der Beleuchtung etwas auf die Sprünge helfen.


    Schauen wir uns ein paar typische Fehlerquellen an und versuchen diese gemeinsam Mittels Postwork zu korrigieren.


    Mein Beispielportrait hat ein paar Fehler, die wir gemeinsam verbessern.



    - steckende Haare
    - unschöne Achseln
    - kriselige Schatten
    - leblose Augen
    - Löcher in Kleidungsstücken
    - gleichmäßige Haartextur



    [hl]Steckende Haare und löchrige Kleider[/hl]


    Das Ausbessern von steckenden Haaren und löchrigen Kleidern machst Du mit dem Kopierstempel.



    Du übernimmst mit dem Kopierstempel einen Teil des Bildes und kopierst ihn an eine andere Stelle. Dafür setzt Du den Kopierstempel an einer geeigneten Stelle im Bild an, die Du "kopieren" möchtest und drückst den Kopierstempel dann auf die Löcher bzw. die steckenden Haare. Wenn dabei unschöne Render oder Flecken enstehen sollten, einfach leicht mit dem Wischfinger oder dem Weichzeichner drüber gehen.



    [hl]Krisselige Schatten[/hl]


    Krisselige Schatten kannst Du mit dem Weichzeichner bearbeiten.



    Wähle dafür eine weiche Pinselspitze mit einer Stärke von ungefähr 30% aus und fahre damit über die krisselige Schattenstelle.



    [hl]Unschöne Achseln[/hl]


    Das Problem der "unschönen Achseln" hat GENESIS nicht mehr, aber Victoria 4 hat mit diesem kleinen Schönheitsfehler zu kämpfen. Mit dem Weichzeichner und dem Kopierstempel kannst Du diese Stelle bearbeiten, dass sie nicht mehr ganz so künstlich aussieht.



    Hinweis: Meine persönliche Meinung ist, dass man das auch mit Postwork nur bedingt verbessern kann. Es gibt ein paar Fix-Produkte für V4, deren Kauf eine Überlegung wert ist, u. a. auch für den Schulterbereich Beispiel 1 und Beispiel 2


    Als Alternative habe ich Euch deswegen auch einen Render mit einem Fix angehängt.



    [hl]Leblose Augen[/hl]


    Die typischen leblosen Renderaugen machen jede Lady zum Zombie. Mit einem Postworktrick kann man dem einfach und schnell Abhilfe schaffen. Füge dem Bild eine neue Ebene hinzu und dann nehme einen weichen kleinen Pinsel mit dem Du einen weißen Punkt ins Auge setzt. Mit dieser Lichtreflektion im Auge sieht das dann gleich realistischer aus.



    Sollte aber nur im Ausnahmefall gemacht werden - die bessere Alternative ist schon bei der Wahl der Augentextur auf gute Qualität zu achten und beim Kauf auf realistisch ausssehende Augentexturen Wert zu legen. Ein paar Chars bringen in ihrem Kaufumfang seperate Eye-Reflections mit, die man auch für andere Chars und deren Augentexturen anwenden kann.


    [hl]gleichmäßige Haartextur[/hl]


    Um dem Haar ein paar Lichtreflektionen zu verpassen und damit Highlights zu setzen, eignen sich der Abwedler und der Nachbelichter.



    Mit dem Abwedler kannst Du einzelne Stellen heller, mit dem Nachbelichter Stellen dunkler machen und damit den Eindruck von Lichtreflektionen erwecken. Wähle dafür eine große weiche Pinselspitze, Mitteltöne und ungefähr 30 - 50% Belichtung aus.



    Am Ende sieht man dann schon einen enormen Unterschied:



    Rohrender

    Postwork

    [hl]Tipps zum Rendering - Natürliches Posing[/hl]


    Eine Pose aus der Standartpose der Figur heraus komplett zu posen, ist eine ziemliche Herausforderung, wenn sie dann gleichzeitig auch noch natürlich aussehen soll.


    Um das ein wenig zu üben, kannst Du beispielsweise Posen von Bildern (Fotos, Bücher, Zeitschriften) versuchen auf eine Figur in DAZ Studio zu übertragen oder Du versuchst selbst die Pose nachzuahmen. Hört sich vielleicht lustig an, kann aber wirklich helfen! Wie liegen beispielsweise die Finger, wenn man einen Stift in der Hand hält oder ein Glas?


    Tipp: Suche Dir eine fertige Pose in Deinen Ressourcen, die am ehesten zu der Pose passt, die Du für ein Bild benötigst. Nehme dann diese Pose als Ausgangspose und passe die Pose der Figur dann nur noch entsprechend an Dein Bild an. So musst Du nicht immer bei 0 anfangen. Speichere gängige Posen als Preset ab, um sie später erneut zu verwenden.


    [hl]Turn limits off / on[/hl]


    Wenn Du eine Pose für eine Figur verwendest, ist Dir vielleicht schon einmal die nachfolgende Fehlermeldung begegnet. Diese sagt aus, dass die entsprechende Pose über die "Bewegungslimits" der Figur hinaus gehen.



    Generell gilt: Diese Limits verhindern, dass Körperteile zu extrem abgewinkelt bzw. abgespreizt werden und damit Knochenbrüche der Figur. Mit einem Klick auf "turn limits off" setzt Du die Rotationslimits außer Kraft und Du kannst die Figur beliebig verdrehen. Mit einem Klick auf "on" stoppt die Rotation bei einem bestimmten Winkel, darüber hinaus kannst Du die Figur dann nicht mehr posen.


    Wenn Du aber bei einer fertigen Pose "on" wählst, wird diese ggf. nicht richtig von der Figur übernommen, d. h. die Körperteile bleiben entsprechend den Limits.


    Du kannst diese Funktion auch global für DAZ Studio einstellen, d. h. wenn Du eine Pose machst, werden Dir automatisch immer die Limits gesetzt.


    Ändern kannst Du die Einstellung im oberen Navigationsmenü:


    - "Edit"
    -- "Figures"
    --- "Limits"
    ---- und entsprechend "on" oder "off"



    [hl]Pokes[/hl]


    Gerade für Anfänger kann die Funktion mit den Limits hilfreich sein, der Figur eine natürliche Pose zu verleihen.


    Ich habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass mit ein bisschen Übung im Thema Posing gerade was natürliches Posen anbelangt, diese Funktion auch hinderlich sein kann. Pokes (also ineinandersteckende Körperteile) sind manchmal nötig, wenn man ein natürliches Posing simulieren möchte.


    Beispielsweise beim Verschränken der Arme vor der Brust. Hier ist es notwendig, dass Körperteile ineinander stecken. Würde man hier mit den Limits arbeiten, würde man diese Pose nicht vernünftig hinbekommen (man kann weder die Arme natürlich verschränken, noch die Hände auf die Brust legen)


    Render 1: mit Pokes


    Render 2: ohne Pokes


    Wichtig ist, dass der Betrachter des Bildes nicht sieht, dass Körperteile ineinander stecken (oder in Gegenständen Bsp. etwas Po beim Sitzen auf einem Stuhl).


    Das kann mit ein bisschen Postwork (Nachbearbeitung in einem Bildbearbeitsungsprogramm) oder mit einem gut gewählten Kamerawinkel erreicht werden.


    Um das natürliche Posing zu üben kann es hilfreich sein, Posen von Bildern ins DAZ Studio zu übernehmen (Bsp. Fotos, Zeitschriften). Oder sich selbst entsprechend in Pose zu werfen. Das hört sich vielleicht lustig an, kann aber durchaus helfen.


    Wie sieht es aus, wenn man die Beine übereinander schlägt? Wie weit kann man einen Arm drehen oder wie ist die Haltung der Finger, wenn man verschieden große und schwere Gegenstände in der Hand hält?


    Vor einiger Zeit habe ich diese zwei Mädels bei DA entdeckt: http://chonastock.deviantart.com/


    Für das Übertragen von Posen (aber auch der passenden Mimik) eigenen sich diese Stockfotos meiner Meinung nach sehr gut.

    [hl]Tipps zum Rendering - Löcher ausbessern[/hl]


    Wenn Du einer Figur Kleider anziehst und dann der Figur eine Pose gibst, kann es manchmal passieren, dass "Löcher" in den Kleidern entstehen. Oft sieht man diesen Fehler an Knien oder Ellenbogen.


    Der zweite Grund für löchrige Kleidung ist, wenn man Shapes auf eine Figur anwendet und die Kleidung bei diesem Shape nicht optimal mit geht.



    Als erstes musst Du im Scene Tab das entsprechende Kleidungsstück auswählen und das Options Icon oben rechts im Eck anklicken.



    Hier wählst Du "EDIT", dann "Geometry" und anschließend "Apply Smoothing Modifier" aus.



    Damit gibst Du dem Kleidungsstück eine weitere Bearbeitungsmöglichkeit, die Du über den Paramater Pane bearbeiten kannst.



    Zuerst erhöhen wir hier den Wert bei "Smooting Iterations" (= Kantenglättung)


    In meinem Beispiel auf 12.



    Dann werden wir der Hose als "Collision item" die GENESIS zuordnen. Dafür musst Du bei "Collision item" ins Feld klicken, wo "NONE" steht und anschließend im Pop Up Fenster die GENESIS auswählen.



    Collision item = Also die Figur oder das Objekt, mit dem das Kleidungsstück zusammen-/abprallen soll.


    Dann erhöhen wir den Wert bei "Collision Iterations".


    In meinem Beispiel auf 12.



    Je höher die Werte gewählt werden, desto länger wird die Renderzeit. Welche Werte man wählen muss, hängt vom Kleidungsstück ab. Am besten die Werte langsam erhöhen, bis es passt.


    [hl]Tipps zum Rendering - glänzende Oberflächen vermeiden[/hl]


    Es gibt einen Fehler, der erst im Render sichtbar wird. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Fehler in den Rendereinstellungen, sondern einen Fehler im Surface Menü: glänzende Oberflächen (bzw. Oberflächen mit Glanzpunkten), die eigentlich gar nicht glänzen dürften.


    Das kann eigentlich bei allem vorkommen Bsp. Chars, Haare, Kleider, Props.


    Schauen wir uns das an ein paar Beispielen an


    [hl]Char[/hl]


    Wenn wir uns die V4 im Beispiel anschauen, glänzt die Haut auffallend und V4 wirkt dadurch sehr unecht. Im Arbeitsfenster ist von diesem Fehler aber noch nichts zu sehen.



    Schauen wir uns dazu die Einstellungen im Surface Menü an, kommen wir dem Fehler schnell auf die Schliche. Beim Char wurde bei den Skins überall das Lighting Model "Glossy Plastic" ausgewählt.


    Wir stellen alle Teile, die nicht glänzen sollen bei dem Char entsprechend auf Lighting Model "SKIN". Im zweiten Schritt schauen wir uns den Wert bei Glossiness an und stellen diesen auf 100 % (also keinen Glanz).


    Rendern wir die Figur nochmal sieht das jetzt gleich ganz anders aus.


    Oft ist diese Einstellung anzupassen, wenn ein Char eigentlich "nur" für Poser gemacht wurde.



    [hl]Kleider[/hl]


    Beim Magus Outfit ist Dir der Fehler vielleicht auch schon aufgefallen. Auch das Magus Outfit glänzt sehr, obwohl es nicht aus Latex ist.



    Auch hier ist den den Einstellungen das falsche Lighting Model ausgewählt "plastic". Bei Kleidern aus Stoffen sollte deswegen hier "MATT" ausgewählt werden.



    [hl]Props[/hl]


    Auch hier beim Prop sieht man deutlich die Glanzflecken und genauso musst Du hier wieder einfach das Lighting Model entsprechend anpassen.


    [hl]Tipps zum Rendering - Elfenohren, Haarstecker[/hl]


    Bei GENESIS werden die Morphs des Chars auch an das Haar übertragen, was zu einer fehlerhaften Darstellung führen kann, wenn Du der GENESIS Elfenohren machst.


    Der entsprechende Shape wird dem Haar zugewiesen und ist in der Shapeliste des Haares zu finden. Dafür musst Du aber zuerst die verborgenen Morphs im Parameters Pane sichtbar machen.



    Dafür klickst Du oben im Eck das Auswahlfenster und gleich den ersten Punkt "Show Hidden Properties" an.



    Wenn Du nun das markierte Haar genauer anschaust, findest Du unter "Actor" den Ohren-Morph.



    Diesen musst Du nun auf 0 % setzen.



    Nun ist der Knick des Haars über dem Ohr weg.



    Hinweis: Das gleiche Prinzip ist auch für Kleider anwendbar!

    [hl]Haarfarbe / Augenbrauen[/hl]


    Wähle Haarfarbe und Augenbrauenfarbe zueinander passend (im gleichen oder einem ähnlichen Farbton.)


    Schwarze Augenbrauen und blonde Haare können einen dramatischen Effekt erzielen, sofern dies gewollt ist - in der Regel sieht es aber einfach unstimmig aus.



    [hl]Haarstecker[/hl]


    Unschön sieht es immer aus, wenn Haare in den Kleidern stecken. Diesen Fehler kannst Du entweder mit Postwork (= Nachbearbeitung) verbessern oder versuchen die Haare entsprechend direkt im DAZ Studio anzupassen.



    [hl]Löcher in Kleidern[/hl]


    Wenn Du eine Figur post oder der Figur einen Bodymorph gibst, kann es sein, dass die Kleider die Pose nicht 100% mitmachen. Dadurch entstehen schnell Löcher in den Kleidern. Auch hier kannst Du den Fehler im Postwork verbessern oder direkt im DAZ Studio über die Morphs der Kleidung versuchen den Fehler zu korrigieren.



    [hl]Unlogische Lichter oder Schatten[/hl]


    Egal ob in einem urbanen oder einem futuristischen Bild. Lichter und Schattenwürfe müssen glaubhaft sein. Ein Schatten darf beispielsweise nie zur Lichtquelle in fallen.



    [hl]Schwerkraft[/hl]


    Nicht immer ganz leicht zu korrigieren, weil viele Kleider und Haare sich hier nur mäßig gut anpassen lassen - sollte man dennoch darauf achten - Schwerkraft. Haare fallen mit nach nach vorn, wenn sich eine Figur nach vorn beugt. Auch hier kannst Du das über die Morphregler steuern.


    Sollte ich ein Haar nicht richtig anpassen lassen, weil der Macher des Haars das nicht vorgesehen hat, dann ggf. besser auch auf ein anderes Haar ausweichen.



    [hl]Unschöne Körperstelle[/hl]


    Hauptsächlich ein Problem der Generation 4, da Genesis in diesem Bereich deutlich verbessert wurde, ist das Problem mit dem unschönen Achselbereich oder anderen unrealistischen Körperstellen. Die Figur wirkt unecht.



    [hl]Falsche Glanzstellen[/hl]


    Glänzende Oberflächen und Glanzpunkte auf Materialien, die überhaupt nicht glänzen sollten. Bsp. Stoff von Kleidern oder gar die Haut eines Chars.



    [hl]Pokes[/hl]


    Ebenfalls unschön sind feststeckende Körperteile, beispielweise Finger.



    [hl]Unrealistisches Posing[/hl]


    Versuche Deiner Figur immer eine möglichst naturgetreue Pose zu geben. Unrealistische Posen lassen eine Figur unecht wirken. Gewollt kann das für Puppen, Roboter oder Zombies gut aussehen, ansonsten solltest Du Deiner Figur möglichst keine Körperteile verdrehen oder gar ein paar Knochen brechen.


    Hallo zusammen,


    für nette Effekte reicht manchmal schon der Radiergummi aus - Bsp. eine "gespaltene" Persönlichkeit zu kreieren.


    * Rendert dafür Eure Figur einfach zweimal. Bsp. Teufelsgesicht (Bild 1) und Engelgesicht (Bild 2)



    * Öffnet Euer Bildbearbeitungsprogramm und zieht das eine Bild in das Andere, so dass die Gesichter in zwei Ebenen übereinander liegen.



    Tipp: Versucht alles was ihr nicht benötigt direkt vor dem Rendern auszublenden. Das erspart Euch später die Nachbearbeitung. Bei meinem Bsp. das zweite Horn, beim Teufelsgesicht.


    * Die Bilder müssten nun in etwas so aussehen



    * Sucht Euch nun in Eurer Werkzeugliste den Radiergummi aus



    * Damit harte Übergangskanten vermieden werden, stellt Euch für den Radiergummi einen weichen Pinsel ein



    * Nun radiert auf der oberen Ebene das Gesicht zur Hälfte einfach weg



    * Blendet nun die obere Ebene aus



    * unschöne Ränder vom Übereinander liegen, dann einfach auch auf der unteren Ebene weg radieren



    * beide Ebenen wieder einblenden



    * Reduziert die Ebenen auf eine Ebene



    Nun könnt ihr wie gewohnt mit Eurem Postwork fortsetzen.


    Viel Spaß beim ausprobieren!

    Ein interessanter Effekt lässt sich erzielen, wenn man bei einem Schwarz/Weißbild einzelne Bereiche farbig lässt.


    Rendere dafür ein Bild und öffne dieses mit Deinem Photoshop Elements.




    Dann dupliziere die gerenderte Ebene über den Ebenenmanager.




    Markiere nun die untere Ebene. Mit dieser wollen wir im nächsten Schritt weiterarbeiten.




    Nun konvertiere die (untere) Ebene in ein Schwarz/Weißbild. Ich verwende hier die Standarteinstellung von "Portrait".




    Arbeite nun auf der oberen "bunten" Ebene weiter. Entscheide Dich nun, welche Teile farbig bleiben sollen. Nehme einen Radiergummi mit großem Radius und radiere die überflüssigen Teile grob weg.




    Zoome das Bild nah heran und radiere nun die restlichen überflüssigen Teile weg. In meinem Fall nehme ich dann nochmal einen ganz kleinen Radiergummi und entferne auch noch die Farbe auf den Haaren, die über dem Auge liegen.




    Fahre nun mit dem Weichzeichner über die radierten Rändern, dass sich ein homogener Rand ergibt.




    Nun kannst Du das Bild noch weiter mit Postwork bearbeiten (Bsp. automatische Korrektur des Kontrasts) und korrigiere noch eventuelle Fehler.




    Um aus dem Bild einen Banner zu machen, setze ich in die Ecke mit einem Brush in Weiß noch etwas Rauch. Du kannst hier gerne eigene Gestaltungselemente einbauen.


    Quelle für Brush: http://www.daz3d.com/rons-detail-smoke




    Im nächsten Schritt setze ich einen Schriftzug aufs Bild, den ich mit dem Ebenenstyle "WOW-Plastic Transparent" bearbeitet habe.




    Als nächstes reduziere ich die Ebenen auf eine Hintergrund-Ebene und dann dupliziere ich diese.




    Auf der duplizierten Ebene lege ich nun eine weiße Kontur um den Banner.




    Im letzten Schritt fügen wir dann noch einen weiteren Ebenenstyle hinzu. Ich verwende hier "abgeflachte Kante" und "einfach - scharfe Kante innen".




    Mein fertiger Banner sieht nun so aus:



    Das Thema Schärfentiefe kann man bereits beim Render berücksichtigen. Wer möchte, kann aber auch noch nachträglich Schärfentiefe mit Postwork ins Bild bringen. Dafür muss man das Bild in mehrere Rendervorgänge aufteilen bzw. muss sich gut mit dem freistellen von Objekten auskennen, da die Schärfentiefe mittels verschiedenen Ebenen ins Bild gebracht wird.

    Ich rendere ein Bild mit Kugeln ohne eine im DAZ festgelegte Schärfentiefe, d. h. jedes Objekt ist für den Betrachter unabhängig von der Entfernung gleich scharf.




    Das Ergebnis soll später so aussehen: die vorderste Kugel soll scharf sein, je weiter man nach hinten kommt desto unschärfer sollen die Kugeln werden.




    Dafür schneide ich jede Kugel einzeln aus und lege sie auf eine eigene Ebene. Jede Ebene wird dann mit dem Filter "Gaußscher Weichzeichner" bearbeitet. Für das Tutorial - Bild habe ich den Wert des Gaußscher Weichzeichners jeweils um 5 px erhöht. In einer Szene sollten die Werte, um möglichst realistisch zu wirken, dem Bild und der Entfernung entsprechend angepasst sein.




    Tipp: Um Portrait-Hintergründe auch wirklich in den Hintergrund zu drängen, kann man die Figur als png. (mit transparentem Hintergrund) im DAZ rendern und den Hintergrund erst im Postwork hinzufügen. Um die Schärfentiefe zu simulieren einfach auf das Hintergrundbild den "Gaußscher Weichzeichner" anwenden, dadurch bleibt das Portrait an sich der Eyecatcher und nicht der Hintergrund.


    Bild 1: Roh-Render mit Hintergrund
    Bild 2: Roh-Render mit Hintergrund, Filter "Gaußscher Weichzeichner"


    Beim zweiten Bild liegt der Fokus auf dem Portrait, der Hintergrund lenkt den Blick nicht ab.