dForce: Kleidung an Figuren

  • Lösungen für Probleme mit dForce


    Die hier aufgeführten Punkte können Probleme beheben oder verringern. Nicht immer helfen die Änderungen um alle Fehler zu beheben. Das ist stark abhängig vom Grundmodell das verwendet wird.



    Problem 1 – Kleidung Explodiert

    Immer wieder kommt es vor, dass Kleidung einfach explodiert. Sie wird dann in merkwürdige Gebilde zersprengt und DAZ-Studio stürzt häufig ab, oder hängt sich auf.


    Meistens liegt das Problem darin, dass ein Kleidungsstück zu viele Polygone aufweist, oder zu viele Falten hat. Damit kann dForce nur schwer arbeiten.

    Lösung: Ändere den Wert Bend Stiffness im Surfaces Pane deiner Kleidung. Wählst du hier einen kleineren Wert, kann das eine Explosion verhindern. Gute Ergebnisse habe ich mit dem Wert 0.2 erzielt.

    Hier meine Einstellungen und das Ergebnis, das ich damit erzielen konnte.



    Anmerkung:

    Kleidung kann auch explodieren, wenn sie die Figur darunter teilweise berührt. In diesem Fall also darauf achten, dass vor der Simulation genug Luft zwischen Figur und Kleidung liegt.


    Sollte das auch nicht helfen, kann man den Punkt 'Self Collide' der Kleidung im Surface Pane auf OFF stellen. Aber Achtung, dann kann es leicht passieren, dass Falten der Kleidung ineinander ragen.



    Problem 2 – Rutschende Kleidung

    Manchmal besteht Kleidung aus zwei Schichten übereinander. Dabei kann es passieren, dass der obere Teil nicht am unteren haftet, sondern einfach darüber weg rutscht.


    Lösung: Nutze das Weight Map Brush Tool

    Das geht so:

    Füge dem Kleid einen Modifier Weight Node über Create / New dForce Modifier Weight Node hinzu.

    Wechsle zum Tool Settings Pane und wähle bei den Tools den Node Weight Map Brush aus. Füge die dForce Weight Map als Map hinzu. Das Kleidungsstück wird rot dargestellt.


    Mit gedrückter Alt-Taste kannst du nun jene Teile des Kleidungsstück aus der Auswahl heraus nehmen, die dForce nicht berücksichtigen soll. Meistens sind dies die Schulterbereiche, der Ausschnitt, oder die Brustpartie.

    Fahre so oft darüber, bis die entsprechenden Bereiche nicht mehr rot dargestellt werden.

    Der Bereich sollte möglichst klein ausfallen, damit das Kleidungsstück danach noch vernünftig simuliert werden kann.


    Du kannst in die normale Ansicht zurückkehren und die Simulation wie gewohnt starten.


    Ideal ist das Ergebnis noch nicht, da es an der rechten Schulter noch rutscht. Außerdem müsste man die Simulation über einen längern Zeitraum (mehr Frames) ablaufen lassen, damit der Kragen besser fällt. Man kann aber erkennen, wie die Bearbeitung die Simulation verändert hat.




    Problem 3 – Kleidung 'hängt' an Objekten in der Umgebung

    Das passiert, wenn ein Gegenstand bereits vor der Simulation ein Objekt berührt (und diesem ist auch kein 'Static Surface Modifier' zugewiesen). Dann 'zieht' die Kleidung 'Fäden', oder sie ragt in Objekte hinein, weil dForce nicht damit umgehen kann.

    Auf dem Bild ist gut zu erkennen, wie die Kleidung teilweise in den blauen Quader hinein ragt.


    Grund war hier, dass der Rock bereits vor der Simulation in den Quader hinein reichte. DForce belässt das dann natürlich so.



    Lösung: Weise allen Gegenständen, die mit der Kleidung in Berührung kommen könnten einen Static Surface Modifier zu. Achte darauf, dass die Kleidung (oder auch die Plane) vor der Simulation keinen Gegenstand berührt.


    Ich habe nun lediglich die Figur vor der Simulation (Bei Timeline 0), etwas weiter vom Würfel weg geschoben. Jetzt sieht das Ergebnis schon anders aus:


  • Pam

    Hat den Titel des Themas von „dForce - Kleidung an Figuren“ zu „dForce: Kleidung an Figuren“ geändert.