Einstieg in Iray

  • Erste Schritte mit Iray


    Wagen wir uns an die ersten Bilder.


    Shader, Materials und ihre Tücken


    Grundsätzlich sind viele Materialien, die für 3Delight geschaffen wurden, gut mit Iray kompatibel. Schwierig wird es immer dann, wenn sehr spezielle Shader verwendet wurden, um Material-Effekte zu erzeugen. Das ist zum Beispiel bei allen Metall-Shadern so. Um es dem User leichter zu machen, auf die neue Engine umzusteigen, hat DAZ deshalb im Lieferumfang enthalten ein großes Shader-Paket für Iray. Mit Hilfe dieses Paketes kann man viele Probleme einfach "neu shadern".


    Ihr findet es nach erfolgreicher Installation des Starter Contents unter

    Zitat

    Shader Presets > Iray > DAZ Uber


    Dieses Paket beinhaltet im Prinzip alle Problemfälle, die bei den ersten Schritten mit Iray auftreten könnten. Das sind verschiedene Metall-Effekte, Glas- und Wasser-Effekte, leuchtende Oberflächen, verschiedene Stoff- und Oberflächenmaterialien.



    Außerdem bringt DAZ Studio noch den Iray Uber Base Shader mit, den man als Basis für alle selbst erstellten Shader verwenden kann. Ihr könnt ihn über vorhandene Materials für 3Delight einfach drüberlegen, wie ihr es von allen anderen Shadern auch gewohnt seid und damit aus einem 3Delight-Material ein Iray-Material machen.


    Nicht bei allen Shadern unter Iray wird sofort ein Ergebnis sichtbar sein, sofern Ihr nicht im Iray View seid, denn viele Eigenschaften müssen komplett berechnet werden für die Darstellung im Render und haben deshalb keine Vorschau.


    Natürlich müssen bei einigen Shadern noch Nacharbeiten erfolgen, aber als Grundpaket ist dieses Shaderset sehr gut zu gebrauchen.
    Auch hier im Render-Atelier werden wir noch genauer auf die Shader eingehen, aber das ist so ein umfangreiches Gebiet, das es dafür einen eigenen Workshop geben wird.


    Beleuchtung


    Da Beleuchtung in Iray völlig anders funktioniert als in 3Delight, lassen sich natürlich auch die Lichtsets aus 3Delight nur in sehr wenigen Fällen in Iray nutzen. Statt wie bisher mit Distant Lights und Spotlights die Szene auszuleuchten, geht man in Iray eher zu Emmission Lights über. Das sind Flächen, die mit dem Emmissions-Shader aus dem Shader-paket belegt werden und dann leuchten. So lassen sich zum Beispiel Innenräume mit Lampen ausstatten.
    Edheldil hat zu dem Thema auch ein kleines Tutorial verfasst: Wie man ein Surfacebereich zum Leuchten bringt...


    Aussenszenen kann man im Prinzip komplett mit Environment in den Render Settings steuern. Neben der Arbeit mit dem Dome, die wir im Workshop vorgestellt haben, kann man hier noch mit Sun-Sky Only arbeiten und damit seine Beleuchtung steuern. Dazu hat uns GOBBOs ein kleines Tutorial verfasst: Iray, Josi erklärt die Zeit! Lichteinstellungen in Iray


    Auch Spot- und Pointlight bringen unter Iray ein paar neue Funktionen mit, auf die wir an anderer Stelle noch einmal genauer eingehen werden. Für den Anfang gibt es ein paar sehr schöne Lichtsets bei uns im Content zu finden, mit denen die ersten Schritte schon gleich viel leichter fallen.


    https://tutorial-cafe.de/freeb…st/269-daz-shader-lights/


    Ein paar Tipps


    Mehr Licht, weniger Renderzeit


    Iray konzentriert sich bei der Berechnung von Rendern vor allem auf die Licht-Einstellungen. Aus diesem Grund kann man bei sehr komplexen Rendern die Renderzeit verkürzen, indem man mehr Licht hinzufügt in Form von Point- oder Spotlights.


    Größer Rendern und dann verkleinern


    Es hat sich gezeigt, das Iray-Render schöner und klarer werden, wenn man sie großformatig rendert und anschließend im Grafikprogramm verkleinert. Durch die Skalierung werden die Pixel verschmolzen, was dem menschlichen Auge gefälliger wirkt.


    Schneller Rendern mit Iray-Material


    Obwohl einige Materilien aus 3Delight in Iray ganz gut aussehen, geht die Rechenzeit sehr hoch. Für jedes 3Delight-Material muss Iray beim Rendern erst umrechnen, wie das ganze in Iray "heißt". Gibt man dem Programm zum Beispiel mit dem Iray Uber Shader direkt die Iray-Informationen mit, kann man sich damit sehr viel Renderzeit sparen.


    Ja, und damit sind wir für den Augenblick auch schon am Ende dieses Workshops und mir bleibt nicht viel mehr als Euch viel Spaß mit den ersten Schritten in Iray zu wünschen!