Postwork Basics

  • In diesem Tutorial wollen wir ein paar Grundlagen für die Nachbearbeitung Eurer Render erarbeiten.


    @Nyala hat diese Tutorials in 2013 für die Fortgeschrittenenklasse der DAZ-Schule geschrieben und da sie auch heute noch aktuell sind, stellen wir sie hier zur Verfügung. Danke nochmal an Nyala, das wir diese Tutorials hier verwenden dürfen!


    Alle Tutorials wurden für Photoshop Elements erstellt, lassen sich aber auch recht problemlos auf andere Grafikprogramme anwenden. Teilweise sind Hinweise zur Nutzung z.B. in GIMP mit angelegt. Schaut also einfach mal rein.


    [hl]Die Tutorials[/hl]


    Fehler ausbessern (Postwork)

    steckende Haare und löchrige Kleidung (Postwork)

    Weichzeichnen (Postwork)

    Schatten hinzufügen (Postwork)

    Rahmen erstellen (Postwork)

    Signatur einfügen (Postwork)

    Vom Rohrender zum fertigen Portrait Basic-Beispiel


    Und nun viel Spaß beim Nacharbeiten!

  • [hl]Fehler ausbessern (Postwork)[/hl]


    Leider kann man nicht alle Fehler direkt im DAZ Studio verbessern, so gibt es Löcher in Kleidern, Fehler in Texturen, feststeckende Haare oder unschöne Körperstellen, die ein wenig Nachbearbeitung benötigen. Desweiteren kann man mit Postwork auch der Beleuchtung etwas auf die Sprünge helfen.


    Schauen wir uns ein paar typische Fehlerquellen an und versuchen diese gemeinsam Mittels Postwork zu korrigieren.


    Mein Beispielportrait hat ein paar Fehler, die wir gemeinsam verbessern.



    - steckende Haare
    - unschöne Achseln
    - kriselige Schatten
    - leblose Augen
    - Löcher in Kleidungsstücken
    - gleichmäßige Haartextur



    [hl]Steckende Haare und löchrige Kleider[/hl]


    Das Ausbessern von steckenden Haaren und löchrigen Kleidern machst Du mit dem Kopierstempel.



    Du übernimmst mit dem Kopierstempel einen Teil des Bildes und kopierst ihn an eine andere Stelle. Dafür setzt Du den Kopierstempel an einer geeigneten Stelle im Bild an, die Du "kopieren" möchtest und drückst den Kopierstempel dann auf die Löcher bzw. die steckenden Haare. Wenn dabei unschöne Render oder Flecken enstehen sollten, einfach leicht mit dem Wischfinger oder dem Weichzeichner drüber gehen.



    [hl]Krisselige Schatten[/hl]


    Krisselige Schatten kannst Du mit dem Weichzeichner bearbeiten.



    Wähle dafür eine weiche Pinselspitze mit einer Stärke von ungefähr 30% aus und fahre damit über die krisselige Schattenstelle.



    [hl]Unschöne Achseln[/hl]


    Das Problem der "unschönen Achseln" hat GENESIS nicht mehr, aber Victoria 4 hat mit diesem kleinen Schönheitsfehler zu kämpfen. Mit dem Weichzeichner und dem Kopierstempel kannst Du diese Stelle bearbeiten, dass sie nicht mehr ganz so künstlich aussieht.



    Hinweis: Meine persönliche Meinung ist, dass man das auch mit Postwork nur bedingt verbessern kann. Es gibt ein paar Fix-Produkte für V4, deren Kauf eine Überlegung wert ist, u. a. auch für den Schulterbereich Beispiel 1 und Beispiel 2


    Als Alternative habe ich Euch deswegen auch einen Render mit einem Fix angehängt.



    [hl]Leblose Augen[/hl]


    Die typischen leblosen Renderaugen machen jede Lady zum Zombie. Mit einem Postworktrick kann man dem einfach und schnell Abhilfe schaffen. Füge dem Bild eine neue Ebene hinzu und dann nehme einen weichen kleinen Pinsel mit dem Du einen weißen Punkt ins Auge setzt. Mit dieser Lichtreflektion im Auge sieht das dann gleich realistischer aus.



    Sollte aber nur im Ausnahmefall gemacht werden - die bessere Alternative ist schon bei der Wahl der Augentextur auf gute Qualität zu achten und beim Kauf auf realistisch ausssehende Augentexturen Wert zu legen. Ein paar Chars bringen in ihrem Kaufumfang seperate Eye-Reflections mit, die man auch für andere Chars und deren Augentexturen anwenden kann.


    [hl]gleichmäßige Haartextur[/hl]


    Um dem Haar ein paar Lichtreflektionen zu verpassen und damit Highlights zu setzen, eignen sich der Abwedler und der Nachbelichter.



    Mit dem Abwedler kannst Du einzelne Stellen heller, mit dem Nachbelichter Stellen dunkler machen und damit den Eindruck von Lichtreflektionen erwecken. Wähle dafür eine große weiche Pinselspitze, Mitteltöne und ungefähr 30 - 50% Belichtung aus.



    Am Ende sieht man dann schon einen enormen Unterschied:



    Rohrender

    Postwork

  • [hl]steckende Haare und löchrige Kleidung (Postwork)[/hl]


    Um Löcher in Kleidern zu stopfen oder steckende Haare zu korrigieren eignet sich hervorragend der Kopierstempel.



    Über die Navigationsleiste "Ansicht" und "Einzoomen" kannst Du die Stelle, die Du korrigieren möchtest vergrößern.



    Wähle die passende Größe des Pinsels aus. Bei mir ist eine Größe von 10 px perfekt.



    Wenn Du nun die "ALT" Taste klickst, bekommst Du statt der Pinselspitze ein Fadenkreuz.



    Mit gedrückter "ALT"Taste und einem Klick der rechten Maustaste klickst Du nun kurz neben das Loch auf eine Stelle, die sich als "Stempel" eignet. Anschließend lässt Du die "ALT"-Taste los, um zur "normalen" Pinselspitze zurück zu kehren und klickst nun (ebenfalls mit der rechten Maustaste) auf das Loch. Das ist wie mit dem Stempel ins Stempelkissen drücken und anschließend das Bild des Stempels auf eine andere Stelle auf dem Papier zu drücken.



    Wenn es dadurch fleckig aussieht, kannst Du das mit dem Weichnzeichner oder dem Wischfinger etwas nacharbeiten.



    Weichzeichner


    Kleine Pinselgröße, stärke von ca. 30%



    Wischfinger


    Gleiche Einstellungen, wie beim Weichzeichner. Kleiner Pinseln, niedrige Stärke.




    Beim Haar funktioniert das genauso.


    Die Stelle aufnehmen, die kopiert werden soll und anschließend auf die Stelle kopieren, die korrigiert werden muss. Dabei kannst Du wählen, ob Du entweder Haarspitzen kopierst und einfügst oder ein Stück Haut bzw. Kleidung, um den Fehler zu verbessern. Das kommt natürlich auch auf das Bild an.

  • [hl]Weichzeichnen (Postwork)[/hl]


    Wenn man einem Anfänger sagt "das Bild könntest Du noch ein bischen weichzeichnen" haben viele Fragezeichnen über dem Kopf und das Ergebnis ist oftmals dann einfach nur ein unscharfes Bild. Mir ging es da ganz genau so.


    Wie es richtig geht, möchte ich Dir hier zeigen.



    Als erstes öffnest Du das Bild, das Du bearbeiten möchtest und duplizierst die entsprechende Ebene. Dazu musst Du die Ebene auswählen und mit der rechten Maustaste anklicken, anschließend "Ebene duplizieren" auswählen.



    Dann arbeitest Du mit der duplizierten Ebene weiter und gehst ins Menü Filter und wählst dort den Gaußschen Weichzeichner aus.



    Die Einstellung kannst Du je nach belieben verändern. Je nachdem wie weichgezeichnet die Ebene werden soll. In der Regel arbeite ich mit einem Radius von 5 - 25.



    Würden wir das nun so lassen, wäre das Bild einfach nur unscharf. Damit es "weich" wird, musst Du die Ebenen noch ineinanderkopieren.



    Dadurch bekommt das Bild erst mal einen deutlichen Rotstich. Den kannst Du herabsetzen in dem Du die Deckkraft der Ebene reduzierst. Hier arbeite ich in der Regel mit 10% - 30% je nach Bild.



    Fertig sieht es dann so aus.



    Einzelne Stellen zeichnest Du mit einem PS-Werkzeug weich.


    (PS-Werkzeug = Photoshop Werkzeuge, wie Bsp. Pinsel, Weichzeichner, Lasso, Abwedler ect. also alles, was Du in der Menü-Leiste auf dem Screenshot auswählen kannst.)



    Für den manuellen Weichzeichner kannst Du Pinselgröße und Stärke auswählen. Je höher Du den Prozentsatz bei der Stärke wählst, desto mehr wird die entsprechende Stelle weichgezeichnet. Ich arbeite hier meist mit einer Stärke von ca. 30 %


    Nach den Einstellungen musst Du einfach nur noch über die Stelle streichen, die Du weichgezeichnet haben möchtest (Bsp. unschöne Achsel).



    [infobox]Tipp für GIMP User:
    Den Gaußschen Weichzeichner findet man unter Filter -> Weichzeichnen.[/infobox]

  • [hl]Schatten hinzufügen (Postwork)[/hl]


    Wenn man im DAZ Studio über Backdrop einen Hintergrund hinzufügt, werden die Schatten der Lichter nicht auf diesen übernommen. Bei einem CloseUp mag das kein Problem sein. Steht die Figur aber in einem Raum und der Schatten am Boden fehlt, wirkt die Figur wie "aufgepappt." Deswegen ist es hier oftmals besser, die Figur nur als .png abzuspeichern und den Hintergrund erst im Postwork hinzuzufügen.


    Für die Erstellung von Schatten gibt es sicher zahlreiche Methoden. Zwei davon möchten wir Dir hier vorstellen.



    [hl]Methode 1 - Schatten aus Figur erstellen[/hl]


    Zuerst fügen wir die beiden Bilder zu einem Bild mit zwei Ebenen zusammen und duplizieren im nächsten Schritt die Ebene der Tänzerin.



    Im Moment wirkt es so, als würde die Figur über dem Boden schweben.



    Wir arbeiten nun mit der duplizierten Ebene weiter und werden diese in Schatten umwandeln.


    Zuerst stellen wir die LAB-Helligkeit um.


    Über die Navigationsleiste
    -- Farbe anpassen
    --- Farbton/Sättigung anpassen



    Und dann im Auswahlfenster die LAB-Helligkeit auf +100 stellen, dadurch wir die Tänzerin auf der duplizierten Ebene komplett weiß.



    Jetzt können wir den Schatten entsprechend mit dem Füllwerkzeug einfärben. Ich wähle dafür einfach ein sattes schwarz aus.



    Nun müssen wir die Ebene "vertikal spiegeln".


    Dafür musst Du im Menü auf "Bild"
    -- drehen
    --- "Ebene vertikal spiegeln" klicken



    Mit dem "verschieben Werkzeug" bestimmen wir nun in welche Richtung der Schatten fallen wird.



    Und dann verschiebst Du die Ebene mit dem "Verschieben Werkzeug" bis zu den Füßen der Tänzerin. Leicht überschneiden, damit der Schatten nachher stimmig beginnt.
    (d. h. der Schatten darf nicht unter dem Schuhen sein, dass würde die Figur im Raum schweben lassen und der Schatten sollte direkt ohne Lücke bei der Figur beginnen).



    Nun stellst Du die duplizierte Ebene auf "ineinander kopieren"



    Die übereinander lappenden Teile werden nun noch mit dem Radiergummi entfernt. Sowie alle Teile, die nicht zum Schattenbild gehören.



    Den fehlenden Schatten mit einem einfachen schwarzen Pinseln dazumalen.




    Damit der Schatten etwas realistischer wirkt und nicht einfach nur schwarz, werden wir die Deckkraft der Schattenebene etwas verringern. In meinem Beispiel sieht das mit 36% stimmig aus.



    Nun veränderst Du noch die Reihenfolge der Ebene und ziehst die Schattenebene unter die der Tänzerin. Somit verschwinden letzte kleine Überlappungen des Schattens und der Figur. Kleine Fehler kannst Du dann noch mit dem Radiergummi wegradieren bzw. mit einem Pinsel ausbessern.



    [hl]Methode 2 - Nachbelichter[/hl]


    Eine etwas einfachere Methode ist das Bearbeiten der Hintergrundebene mit dem Nachbelichter. Mit dieser lassen sich die Schatten jedoch nur andeuten, was je nach Bild auch funktionieren kann.


    [infobox]Tipp: Ich habe mir angewöhnt, wenn ich eine Ebene mit Postwork bearbeiten möchte, diese erst einmal zu duplizieren mit dem Duplikat weiter zu arbeiten und die Originalebene auszublenden. Sollte das mit dem Postwork nicht richtig funktionieren oder wirken, kann ich die duplizierte Ebene jederzeit löschen und mit einem neuen Duplikat der Originalebene nochmal anfangen.[/infobox]



    Wähle das Werkzeug "Nachbelichter" aus.


    Um nicht die ganze Silhouette nachzuzeichnen entscheide ich mich dafür den Schatten unter die Figur zu setzen. Das Licht kommt hier dann also von oben.



    Mit dem Nachbelichter mit einer weichen Pinselspitze, Mitteltöne und einer geringen Belichtung von ca. 20% um die Figur herum den Schatten auf den Boden malen.


    So sieht das in etwa aus.


    In meinem Beispielbild mit dem breiten Rock ist diese Methode aufgrund der großen Schattenfläche eher ungeeignet. Um kleinere Flächen mit einem Schatten zu versehen, um Teile von fehlenden Schatten im Rohrender zu korrigieren oder Schatten aus dem Rohrender nachzuarbeiten (Bsp. sie etwas dunkler zu machen und/oder stärker hervorzueben) kann man diese Methode aber gut anwenden.


  • [hl]Rahmen erstellen (Postwork)[/hl]


    Um das eigene Bild zu präsentieren (einen Titel lesbar anzubringen oder ähnliches) entscheiden sich viele für einen Rahmen ums Bild. Um diesen zu erstellen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Ein paar davon möchte ich Dir hier zeigen.


    [hl]Ebenen-Effekt: Rahmen[/hl]


    Der einfachste Rahmen lässt sich über den Ebenen-Effekt "Rahmen" umsetzen. Dafür musst Du nur die Bildebene markieren und im Effekte Menü den Menüpunkt Rahmen auswählen.



    Die Rahmenfarbe ergibt sich aus der Hintergrundfarbe im Werkzeug-Menü.



    Nachträglich kannst Du die Hintergrundfarbe des Rahmen ändern, in dem Du die untere Ebene anklickst und mit dem Füllwerkzeug die Ebene umfärbst.



    Stimmig wird die Farbe des Rahmens, wenn man mit der Pipette eine dominante Farbe aus dem Bild übernimmt und diese als Hintergrundfarbe verwendet. Den Rahmen kann man dann beispielsweise dafür verwenden dem Bild einen Titel hinzuzufügen.



    [hl]Konturen füllen[/hl]


    Man kann einen Rahmen mittels "Konturen füllen" hinzufügen. Dafür im Navigartionsmenü das Menü "Bearbeiten" auswählen und den Unterpunkt "Konturen füllen" anklicken. Im dann geöffneten Auswahlfenster kannst Du die Breite und die Farbe auswählen. Für einen Rahmen musst Du den Punkt "Mitte" anklicken und anschließend auf OK.



    Bei dieser Art des "Rahmens" wird kein zusätzlicher Bildbereich angelegt (wie in Beispiel 1), sondern der Rahmen direkt über das Bild gelegt, d. h. ein Teil des Bildes außenherum fehlt dann. Bei breiteren Rahmen ist diese Möglichkeit daher eher ungeeinget bzw. solltest Du schon beim Render beachten, außen entsprechend für den Rahmen Platz zu lassen.



    [hl]Arbeitsfläche vergrößern [/hl]


    Über die Vergrößerung der Arbeitsfläche lässt sich ebenfalls ein Rahmen realisiern. Dafür im Navigationsmenü "Bild" auf "Skalieren" und anschließend auf "Arbeitsfläche" klicken.



    Im Menü kannst Du dann bei den Arbeitsflächewerten die gewünschte Rahmenbreite hinzurechnen, beispielsweise für einen 2 cm breiten Rahmen beide akuellen Werte auf + 2 verändern. Achte darauf, dass die Position des Bildes in der Mitte liegt.



    Mit dem Füllwerkzeug kannst die den Rahmen dann wieder direkt in einer Farbe Deiner Wahl einfärben.



    Dem Rahmen ein paar Effekte verpassen kannst Du, wenn Du die Ebene duplizierst und die untere Ebene über das Füllwerkzeug einfärbst.



    Die obere Ebene kannst Du nun weiter bearbeiten.


    Du kannst der Ebene beispielsweise über die Ebenen-Effekte einen Schatten verpassen. Hierfür das Untermenü "Schlagschatten" auswählen.



    Der Ebene eine Kontur verleihen. Hierfür das Untermenü "Konturen" auswählen.



    Den Rand der Ebene leuchten lassen. Hierfür das Untermenü "Schein nach außen" auswählen.



    Oder die Ebene etwas plastischer gestalten. Hierfür das Untermenü "abgeflachte Kanten" auswählen.



    [hl]Auswahl-Werkzeug[/hl]


    Öffne Dein Bild und erstelle eine neue leere Ebene. Anschließend füllst Du diese Ebene mit einer Farbe Deiner Wahl.



    Dann suche in der Werkzeugleiste das Auswahl-Werkzeug; hier hast Du die Wahl zwischen Viereck und Ellipse.


    Ich entscheide mich hier für das Viereck.



    Wähle nun mit dem Auswahlwerkzeug den Bereich im Bild, den Du "ausschneiden" möchtest.



    Nun entweder über "Bearbeiten" und dann "ausschneiden" oder über "STRG" und "X" den mit den ausgewählten Bereich ausschneiden.



    So sieht das dann bisher aus.



    Mit Ebenenstilen, wie "Schein nach innen" oder "Schlagschatten" kannst Du den Rahmen dann noch plastischer gestalten.

  • [hl]Signatur einfügen (Postwork)[/hl]


    Damit man auf einen Blick erkennt, von wem ein Bild stammt, entscheiden sich viele dafür eine Signatur auf ihrem Werk anzubringen. Das kann beispielsweise ein Logo, ein Wappen, ein Slogan, ein Datum und/oder der Name des Künstlers sein - der eigenen Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.


    Um den Wiedererkennungswert möglichst hoch zu halten sind einfache Logos (Bild/Text) sinnvoll und vor allem, sollte man es durchgängig auf seinen Bildern verwenden und nicht ständig wechseln.


    Neben dem Wiedererkennungswert kann die Signatur noch zeigen, wer das Bild erstellt hat. Der Urheber des Bildes ist so leichter zu ermitteln und zeigt aber auch den Betrachtern bei eigenen Werken, dieses Bild wurde von mir erstellt.


    Das Bild unterliegt - egal, ob mit oder ohne Signatur - dem Urheberrecht desjenigen, der das Bild erstellt hat. Jedoch ist es oftmals so, dass Bilder ohne Signatur im Internet eher dazu einladen das Bild ohne Erlaubnis zu kopieren und zu verteilen, als wenn eine gut sichtbare Signatur angebracht ist. Dennoch ist eine Signatur natürlich kein Schutz vor Diebstahl.


    Die Signatur sollte mit einem Blick erkennbar, aber nicht zu aufdringlich sein und nicht vom eigentlichen Werk ablenken. Die meisten bringen die Signatur in der rechten unteren Ecke an.


    [hl]Was muss man beachten?[/hl]


    Ob Du eine Signatur auf Deinen Werken anbringen möchtest oder nicht, bleibt natürlich Dir selbst überlassen. Generell ist es nicht verkehrt eine Signatur auf dem eigenen Bild anzubringen. Allerdings solltest Du dabei vor allem einen wichtigen Punkt berückksichtigen: Du darfst mit Deiner Signatur natürlich nicht gegen das Urheberrecht verstoßen!


    - verwende keine Bilder (Marken, Logos, Zeichen ect.) die dem Urheberrecht unterliegen


    - verwende keine Schriften, die dem Urheberrecht unterliegen (Bsp. Cola, Disney, Harry Potter Schriftart)


    - verwende für kommerzielle Bilder keine Schriftarten, die eine kommerzielle Nutzung verbieten (ist bei vielen Freebiefonts der Fall)


    - kopiere keine Signatur bzw. kein Logo eines anderen Künstlers


    [hl]Signatur erstellen[/hl]


    Für die eigene Signatur eignet sich ein .png, dass Du dann einfach immer in Dein Bild ziehst. Also Bild mit transparentem Hintergrund erstellen, Signatur basteln und als .png abspeichern. Alternativ kannst Du Dir einen eigenen Brush als Signatur anlegen.


    So sieht beispielsweise meine aktuelle Signatur aus:



  • [hl]Vom Rohrender zum fertigen Portrait Basic-Beispiel[/hl]


    Nachdem wir die Fehler im Portrait verbessert haben, machen wir uns jetzt an die optische Aufwertung. Ich habe meinem Beispielportrait zum einen eine bessere Hauttextur und Augentextur gegeben und die Achsel-Fixes angewendet, alles andere habe ich aus der vorherigen Lektion übernommen.


    Wie fange ich es mit der Nachbearbeitung bei Portraits an?


    Bei Portraits finde ich es sinnvoll diese im DAZ Studio als .png mit transparentem Hintergrund abzuspeichern und den Hintergrund erst Mittels WyJQb3N0d29yayJd"> hinzuzufügen. So kann ich der "Ebene" Figur beispielsweise noch Schatten und ähnliches hinzufügen.



    Füge Deinem Portrait einen Hintergrund als neue Ebene hinzu.


    Bei der Wahl des passenden Hintergrunds gibt es folgendes zu beachten:


    - Wähl einen homogenen Hintergrund aus, der nicht zu aufgeregt wirkt und/oder von der Figur ablenkt
    - die Farben der Figur und des Hintergrunds sollten harmonieren
    - Figur und Hintergrundbild sollten stimmig gewählt werden, Bsp. mittelalterliches Outfit, mittelalterlicher Hintergrund
    - sind Lichtquellen (bzw. Stellen die auf eine bestimmte Richtung der Lichtquelle hin deuten) auf dem Hintergrundbild, müssen die Schatten des Renders dazu passen (Bsp. Sonnenstand)



    Tipp: Mit dem Gaußschen Weichzeichner lassen sich Hintergrundbilder sehr gut "in den Hintergrund" drängen.



    Wenn Deine Figur unschöne Ränder hat, kannst Du diese mit zwei Arten verbessern.



    - "Rand auf Ebene entfernen" mit der Stärke von 1 px



    - mit dem Weichzeichner über die Ränder leicht drübergehen



    Im nächsten Schritt WyJkdXBsaXppZXJlbiJd"> wir die Ebene der Figur und arbeiten mit der duplizierten Ebene weiter.



    Wir stellen die duplizierte Ebene auf "ineinanderkopieren"



    Dadurch gewinnt die Figur gleich ordentlich an Farbe.



    Mir persönlich etwas zu viel, warum wir die Deckkraft der Ebene auf 25% verringern.



    Der Wert richtet sich natürlich immer nach dem Bild und dem persönlichen Empfinden.



    Um etwas mehr Tiefe ins Bild zu bekommen WyJkdXBsaXppZXJlbiJd"> wir nun die duplizierte Ebene nochmal und entfernen dann auf dieser neuen Ebene die Farben. Entweder über "Farbe entfernen" oder über "in schwarzweiß konvertieren".



    Auch hier nehmen wir wieder die Deckkraft zurück. In diesem Fall auf 12 %.



    Reduziere nun die 3 "Figuren"-Ebenen auf eine Ebene.



    Und nun musst Du die Figuren-Ebene wieder WyJkdXBsaXppZXJlbiJd">. Stelle die duplizierte Ebene dann auf "WyJGYXJiaWcgYWJ3ZWRlbG4iXQ==">".



    Mit einem Blick auf die Figur ahnst Du sicher den nächsten Schritt? Wir nehmen wieder etwas von der Deckkraft zurück. Ich verwende für dieses Bild den Wert 16% und reduziere die Figuren-Ebenen wieder auf eine.



    Im nächsten Schritt wieder die Ebene WyJkdXBsaXppZXJlbiJd"> und mit der duplizierten Ebene weiterarbeiten. Diese setzen wir wieder auf "ineinanderkopieren" und wenden noch zusätzlich den Filter "Gaußscher Weichzeichner" an.




    Für Traumsequenzen kann man das durchaus so lassen, für ein "normales" Portrait eher nicht. Auch hier nehmen wir deswegen die Deckkraft wieder zurück. Ich arbeite mit 15%.


    Anschließend die Figuren-Ebenen wieder zusammen führen.



    Nun schummeln wir noch ein bisschen Licht und Schatten ins Portrait. Dafür erstelle eine leere Ebene, nehme einen großen weichen Pinsel mit weißer Farbe und einer Deckkraft von ca. 20 % und fahre über die Stellen im Bild, die beleuchtet sind bzw. die Du aufhellen möchtest. Anschließend die Ebenen "ineinanderkopieren" und die Deckkraft wieder entsprechend anpassen. Wenn die hellen Flächen zu fleckig sind bzw. man "Ränder" sieht kannst Du zusätzlich den Filter Gaußscher Weichzeichner anwenden. Anschließend wieder auf eine Figur-Ebene reduzieren.




    Damit man sieht wie ich das eigentlich meine, habe ich das ganze Mal mit 100% Deckkraft gemacht.


    Nun geben wir der Figur-Ebene einen Schlagschatten. Ich wähle dafür den Ebenenstil "Schlagschatten hoch" aus.



    Bearbeiten kannst Du diesen über die Stileinstellungen. Spiele mit den Werten bis Dir der Schattenwurf gefällt. Ich habe die Werte, wie im Screenshot übernommen.



    Das wäre ein möglicher Weg ein Portrait mittels WyJQb3N0d29yayJd"> zu bearbeiten.




    [infobox]Tipp für GIMP-User: Bei Gimp heißt das Ineinanderkopieren 'Überlagern'.
    Den Gaußschen Weichzeichner findet man unter Filter -> Weichzeichnen.[/infobox]